Klicken Sie auf eine der folgenden Überschriften, und Sie gelangen zu dem dazugehörigen Artikel:

· Art Loss Register

· Rheinreise 2000

Art Loss Register
Als aktueller Auftakt zur Innenrestaurierung wurde 2002 das "Art Loss Register", die weltweit größte private EDV-Datenbank für gestohlene oder vermisste Kunstwerke, mit der Suche nach den verschollenen Wandgemälden beauftragt. D
ie Schloss Drachenburg gGmbH ließ als eines der ersten Museen überhaupt die Bilder als Kriegsverluste bei der Kölner Dependance des Art Loss Register registrieren.

Seit Oktober 2004 wird auch nach den verschollenen Glasgemälden gesucht. Viele Gemälde und Glasgemälde mit Motiven aus der Geschichte und Märchenwelt des Rheinlandes schmückten einstmals die großartige Ausstattung Schloss Drachenburgs.

Die Datenbank des ALR umfasst mehr als 120.000 registrierte Objekte, zu der täglich neue hinzukommen. Der Hauptsitz des 1991 gegründeten ALR ist in London, Dependancen in New York, Köln und St. Petersburg ermöglichen eine Arbeit auf internationaler Basis. Seit 1998 erfasst das ALR zusätzlich in der sogenannten World War II-Datenbank kriegsbedingt verschwundene Objekte.


Patrizierhochzeit Dornröschen Rheintochter
zurück zum Seitenanfang

Rheinreise 2002
"The Castled Crag... - Der Drachenfels als romantisches Reiseziel"
14. April bis 13. Oktober 2002
Eine Ausstellung zum "Jahr der Rheinromantik" im Rahmen des Projektes "Rheinreise 2002" von acht Museen zwischen Bingen und Köln


Sagen und Legenden ranken sich um seine Geschichte, Maler, Musiker und Dichter ließen sich vielfältig inspirieren: "Castled crag" nannte Lord Byron den Drachenfels im Jahre 1816 in seiner berühmt gewordenen Dichtung "Childe Harold's Pilgrimage".
Unzählige Besucher suchten und erlebten seither die Faszination dieses herausragenden Landschaftspunktes. Wie an kaum einem anderen Ort lassen sich hier die vielfältigen Facetten der Rheinromantik und ihre Auswirkungen bis in unsere Tage nachvollziehen. Die Ausstellung im Siebengebirgsmuseum und auf Schloss Drachenburg gibt Einblicke in die Geschichte dieses besonderen romantischen Reiseziels.
In der Wagenhalle von Schloss Drachenburg steht das Reisen im 19. Jahrhundert nach Königswinter und auf den Drachenfels im Vordergrund. Eine Kutsche, Reisebestecke, Koffer und sogar eine Reisetoilette gehören zu den Exponaten, die von den Reisenden mitgeführt wurden.

Eselritt im 19. Jh. Französischer Omnibus Reisetoilette
zurück zum Seitenanfang

Schloss-Auktion
Varia-Auktion ein großer Erfolg
Am 15. Februar 2003 wurde auf Schloss Drachenburg unter lebhaftem Interesse der Öffentlichkeit eine große Varia-Auktion durchgeführt. Möbel und Einrichtungsgegenstände, oder auch der Trödel aus der "Ära Paul Spinat" kamen unter den Hammer.

Die versteigerten Objekte stammten von Paul Spinat, der die Drachenburg in den 1970er Jahren vor dem Abriss bewahrt, renoviert und ausgestattet hat. Von dieser Raumausstattung, die stark vom persönlichen Geschmack Paul Spinats geprägt war, gelangten 184 Gegenstände in die Versteigerung.
Die historischen Innenräume, in denen die Auktion stattfand, waren schon zur Vorbesichtigung sehr gut besucht. Kaufinteressierte, aber auch Schaulustige nutzten die einmalige Gelegenheit, Schloss und Park trotz Winterpause zu besuchen.

Die Auktion, die pünktlich um 14:00 Uhr begann, wurde vom Geschäftsführer der Schloss Drachenburg gGmbH, Stefan Rees, durchgeführt. Zahlreiche Zuschauer und fast 100 Bieter füllten den großen Empfangssaal und das Nibelungenzimmer, selbst im Treppenhaus verfolgten die Besucher teils mit Spannung, teils amüsiert das Geschehen. Nahezu jedes Stück fand einen Käufer. Große Wandspiegel und Gartenfiguren waren sehr begehrt, aber selbst Kuriositäten wie zwei "Bettgestelle mit Original-Spinnweben aus der Ära Paul Spinat" wechselten den Besitzer.

Der Gesamterlös von knapp 20.000 Euro kommt der Innenraumrestaurierung und der Remöblierung des Schlosses zugute.
zurück zum Seitenanfang

Sonderführungen zur aktuellen Ausstellung Pfingsten 2003:
"Wegen Renovierung geöffnet - Einblicke in die Baustelle Schloss Drachenburg"
Freitag, 6. Juni, und Samstag, 7. Juni, jeweils um 13.15, 14.15, 15.15, und 16.15 Uhr
Schnupperführungen zur Arbeit der praktischen Denkmalpflege im Rahmen der Sonderausstellung


Ein Schloss wird renoviert: Besucher entdeckten die Funde der Bauforschung und erforschten die Geschichte des Schlosses! Wer hier und wie hier gelebt wurde, bestimmte das Bild und den Bau des Schlosses. Auf den Spuren der Bauforschung, der Planer und Gutachter vermittelten die Sonderführungen zu Pfingsten, wie ein solches Renovierungsprojekt in Angriff genommen und Stück für Stück umgesetzt wird.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung erfuhren zusätzlich auch Wissenswertes über die Arbeit von Architekten und Handwerkern und ihren Umgang mit historischem Baumaterial aus den letzten zwei Jahrhunderten.
Die Führungen dauerten 45 min. und boten einen kurzweiligen Rundgang durch Landschaftspark, zu Nordturm und Wagenhalle und zur Südfassade.

Station Baugeschichte Firstmodell vor Schloss Exponatvitrine

zurück zum Seitenanfang

Innenrestaurierung des Kneipzimmers
Unter großem Interesse der Besucher restaurierten die Teams um die Restauratoren Hartmann sowie Nowack & Roger die Malerei und die Holzausstattung im historischen Gesellschaftssalon, dem Kneipzimmer.

Im August 2003 startete die Innenrestaurierung von Schloss Drachenburg im Kneipzimmer, das sich im Nordturm befindet. Ziel der Restaurierung war die behutsame Rückführung und Teilrekonstruktion auf den Bestand der Bauzeit. Dies geschah auf der Basis von vorliegenden Befunden und Dokumenten unter Einbezug von baugeschichtlichen Veränderungen.

Im Kneipzimmer erfolgten folgende Arbeiten durch Dipl. Rest. B. Hartmann, Köln, und Dipl. Rest. A. Hartmann, Bruchhausen:
Zuerst wurden Teilfreilegungen historischer Farbschichten mit Schablonenmalerei an Wand und Decke durchgeführt. Dann wurden die geschädigten Bereiche dieser Malerei wieder hergestellt, um den mit Schablonenmalerei geprägten Raumeindruck der Gründerzeit wieder erfahrbar werden zu lassen.

Die Wandgemälde im Gewölbe und in den Bogenfeldern wurden gesichert und gereinigt. Spätere Übermalungen wurden in Teilbereichen entfernt und Fehlstellen retuschiert. Die hölzerne Wandvertäfelung erhielt in der Werkstatt Nowack & Roger in Düsseldorf durch Abnahme der weißen Übermalung ihre originale holzsichtige Oberfläche zurück.

Nur durch eine Glasscheibe getrennt konnte der interessierte Besucher die fortschreitenden Arbeiten an den aufwändigen Gemälden miterleben. Im Licht der Bogenfenster und Scheinwerfer war der komplizierte Arbeitsablauf direkt nachvollziehbar.

Zum Jahreswechsel wurde letzte Hand angelegt. Das Ergebnis - die kostbaren Malereien und die kunstfertigen Holz- und Steinarbeiten in ihrem neuen Glanz - können Sie ab Beginn der Besuchersaison 2004 persönlich anschauen. Freuen Sie sich auch auf die offizielle Eröffnung des Kneipzimmers für Besucher und Publikum im Juli 2004.

Begutachtung Restaurierung Werkstatt
zurück zum Seitenanfang

Restaurierung des Kneipzimmers nahezu vollendet
Der Gesellschaftssalon zeigt seine prächtigen Wand- und Deckenmalereien, die repräsentative Holzvertäfelung und die dekorative Mosaikeinrahmung des Fußbodens in neuem Glanz.

Seit der Saison 2004 kann jeder Besucher, nur durch eine Glasscheibe getrennt, die wiederhergestellte Farbenpracht der historischen Wandmalereien und die Eleganz der Innenausstattung dieses Salons erleben. Filigrane Schablonenmalerei, edle Täfelung und farbige Steinsorten im Boden lassen den Raumeindruck der Gründerzeit wieder erfahrbar werden.

An Wochenenden und Feiertagen ab Frühsommer 2004 werden das prachtvolle Kneipzimmer und die lichtdurchflutete Kunsthalle des Schlosses zu bestimmten Terminen auch von Innen zu besichtigen sein.
Weitere Informationen

Farbenpracht Träume vom Wein Schablonenmalerei
zurück zum Seitenanfang

Innenrestaurierung der Kunsthalle
Das Restauratoren-Team Maul und Keller, Köln, restaurierte unter der Leitung des Dipl. Restaurators Gereon Lindlar in der großen "Glaskunst-Galerie" Farben und Ornamente an Wand und Decke.

Zuerst wurden die Flächen nach originalen, historischen Wanddekorationen untersucht. Auf den Wänden wurden Blattfriese und Ornamentbänder freigelegt, an den Säulen ließen sich alte Farbspuren entdecken, an den Pfeilerbündeln fanden sich florale Ornamente.

Anhand der gefundenen Original-Muster wurde die historische Ausstattung rekonstruiert und auf die Fehlstellen übertragen.
Mit Hilfe feiner Lasuren, Schablonen und vereinzelt neuer Putzfassungen wurde der Raum Partie für Partie wieder als prächtig geschmückte lichtdurchflutete Kunsthalle erfahrbar.

Nach Abschluss der Arbeiten erscheinen nun die skulptierten und bemalten Stein-Häupter, die Kassettendecke und das Netzgewölbe mit ihrer feinen Ornamentmalerei wieder in der eleganten Farb- und Formenpracht des 19. Jahrhunderts.


Nach Fertigstellung Juli 2004 besteht die Möglichkeit die Kunsthalle und das Kneipzimmer an Wochenenden zu bestimmten Terminen persönlich in Augenschein zu nehmen. Sie sind herzlich willkommen!
Weitere Informationen

Am Werk Kapitell mit Halbkopf Florales Originalmuster
zurück zum Seitenanfang

Restaurierung des Südtraktes und Hauptturmes
Der Startschuss für die Renovierung des Haupttraktes ist gefallen: nach sieben Monaten Aufbauphase ist seit April 2004 das größte freistehende Gerüst Deutschlands zu bewundern.

Nach sieben Monaten Aufbauphase wurde die statische und konstruktive Meisterleistung vollendet: Silberne Streben, große Wetterdächer und weiße Plane ermöglichen einen Wind- und Wetterschutz des Gebäudes. Dem Team der Firma BSB gelang es am Südtrakt ein frei stehendes flexibles Gerüst zu bauen, das Stürmen standhalten muss.

Den wertvollen roten Sandsteinen, grauen Trachytsteinen und hellen Tuffsteinen dieser Schlossmauern widmet sich die Firma Bamberger Natursteinwerke. Sorgfältig werden Geschosstreffer des 2. Weltkrieges, Verwitterungsschäden und Rissbildunge
n ausgebessert. Die kunstvoll behauenen Steine werden gesichert und gesäubert.

Auch der Rohbau der Firma Bennert hat schon begonnen: ein Aufzug für einen behindertengerechten Zugang wird eingebaut und das Erdgeschoss für eine künftige Restaurantnutzung vorbereitet.

Abenteuer: Aufbau Die fertige Kunsthalle Glitzernde Streben
zurück zum Seitenanfang

Historischer Jahrmarkt der Gründerzeit
21. und 22. August 2004

Im Park von Schloss Drachenburg luden Bodenmühlen, Karussels und Varietés zu einem Jahrmarkt anno 1884 ein.
Am Abend des 21. August fand ein stimmungsvolles Open-Air-Konzert mit Klaus Lage und Anne Haigis statt.


Die Besucher konnten sich ins 19. Jahrhundert zurückversetzen lassen zur "Grossen Volksbelustigung" und zu "Grossen Ueberaschungen". Zwischen dem romantischen Riesenrad von 1903 und der Schaubude "Land des Lächelns" wurden die originalen Vergnügungen von anno dazumal bewundert. Erwachsene und Kinder stiegen in die große Bodenmühle und die Überschlagsschaukel oder maßen ihre Kräfte am "Hau-den-Lukas". Für Große und Kleine öffnete ein Varieté seine Vorhänge. Alle Attraktionen und Geräte stammten aus der Kaiserzeit.

Für ganz aktuelle Töne sorgte das Konzert am Abend des 21. August:
Auf der Freilichtbühne vor dem Schloss spielten am Sommerabend Klaus Lage (1000 Mal berührt, 1000 Mal nichts passiert / Faust auf Faust) sowie Anne Haigis Rockmusik mit mitreißenden Rythmen und überzeugenden Texten. Die An- und Abfahrt war mit der Drachenfelsbahn möglich.

Historischer Jahrmarkt Klaus Lage Anne Haigis
zurück zum Seitenanfang


Kultur Tour + : rheinart 2000 & vier am Drachenfels
Im Rahmen der Rheinart 2000 & vier fand am 24., 25. und 26. September ein Künstlertag am Drachenfels statt.

Über den ganzen Berg, vom Siebengebirgsmuseum über die Drachenfelsbahn, Schloss Drachenburg, dem Museum zur Naturschutzgeschichte bis zur Bergspitze zog sich der rote Faden des Kunstpfades.

Musik - LandArt-Projekte - Märchenerzählungen, Maler und Bildhauer luden ein, ein breites Spektrum künstlerischer Interaktion zu entdecken. Vor Ort zeigten die Künstler der Gemeinschaft Königswinterer Künstler, GKK, Beispiele ihrer vielfältigen künstlerischen Arbeit.

Auf dem Kunstpfad konnten surreale Eindrücke durch Skulpturen aus Stahlwolle gewonnen werden, Öl- und Aquarellmalerei in einer Sonderausstellung im Forum des Museums zur Naturschutzgeschichte bestaunt und kreative Liedermacher, Formgeber und Bumerangwerfer ließen sich über die Schulter schauen.

Die Kultur Tour + begeisterte an den drei Tagen viele Kunstliebhaber. Die Veranstaltung war ein Beitrag der GKK zur rheinart 2000 & vier, eine Ausstellungsreihe, die in der Region an wechselnden Stationen anregende und vielfältige Kunstaktionen durchführt. Informationen bei der GKK, Herr Ralph Georg Claus, Tel. 0 22 23 - 26 651.

Farbenfrohe Highlights Land Art Vernissage im Forum
zurück zum Seitenanfang


Kinderaktionen 2004
Die erfolgreiche Ferienaktion "Als Steinmetz am Drachenfels" in Kooperation mit dem Siebengebirgsmuseum fand sowohl in den Sommer- als auch in den Herbstferien statt.
In den Sommerferien wurde zusätzlich
das botanische und kreative Programm "Mammutbaum und Märchenschloss" zusammen mit dem botanischen Garten 'Stiftung Arboretum Härle' angeboten.
.
Im Park Härle und auf Schloss Drachenburg konnten im Zwei-Tagesprogramm "Mammutbaum und Märchenschloss" botanische Raritäten und Traumgärten entdeckt werden. Im Anschluss an den Vormittag zwischen Atlaszedern, Mammutbäumen und Riesenlebensbäumen wurden mit Hilfe von Zapfen, Blättern und Beeren Gipsbilder gestaltet und kleine Gärten entworfen.

Botaniker im Park Landschaftsarchitektin Traumgartenbau
zurück zum Seitenanfang

Internationales Beethovenfest 2. Oktober 2004
In die prunkvolle Kunsthalle des Schlosses lud das Beethovenfest zu einem außergewöhnlichen Abend mit dem Janacek Quartett und den Schauspielern Martina Gedeck und Hanns Zischler

Leos Janacek, Streichquartett Nr. 1 >Kreutzersonate<
Leos Janacek, Streichquartett Nr. 2 >Intime Briefe<
Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Leos Janacek und Kamilla Stösslova


Das Beethovenfest bot als Themenschwerpunkt 2004 die Erkundung des böhmisch-mährischen Kulturraumes. Leos Janacek (1854 - 1928)
führte bereits als 25jähriger Chormeister in Brünn Beethovens Missa solemnis auf. Wie Beethoven trug der Tscheche Janacek Entscheidendes zur nationalen Ausprägung der Oper bei.

Dem Janacek Quartett, gegründet 1947, wurde nach einigen Jahren aufgrund glänzender Aufführungen von Janaceks Quartettstücken das Recht auf den Namen des Komponisten zugestanden. Das Quartett in der heutigen Besetzung Milos Vacek (1. Violine), Vitezslav Zavadilik (2. Violine), Ladislav Kyselak (Viola), Bretislav Vybiral (Cello), wird aufgrund des sensitiven und expressiven Spieles in der besten Tradition tschechischer Musiker als international herausragend angesehen.

Martina Gedeck trat als Theaterschauspielerin in Basel, Berlin, Hamburg, Frankfurt auf. Dem breiten Publikum dürfte sie durch die Filme "Tiger, Löwe, Panther", "Hölleisengretl", "Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" bekannt sein. Ihre jüngste Ehrung erhielt sie für ihr charaktervolles Spiel der Hauptrolle in "Bella Martha" den Deutschen Filmpreis 2004.

Hanns Zischler, Literat, Schauspieler und Dramaturg inszenierte in Basel, Karlsruhe und an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Als Schauspieler trat er z.B. in "Tatort" auf und arbeitete mit Regisseuren wie Helmut Dietl, Claude Chabrol, Joseph Vilsmaier und Doris Dörrie. Zusätzlich schrieb und schreibt er Bücher, Artikel und Feuilletons: "Kafka geht ins Kino".

Beethovenfest Bonn Janacek Quartett Das Ensemble im Schloss

zurück zum Seitenanfang

 

Fertigstellung der Kunsthalle und des Kneipzimmers
120 Jahre Fertigstellung des Kneipzimmers
Am 24. Juli "1884 - 2004" war Tag der Eröffnung

1884, vor 120 Jahren, meldete das "Echo des Siebengebirges" am 23. Juli:

"Hermann Schneider in München hat nunmehr, wie von dort geschrieben wird,
die letzten Bilder für den Bacchussaal der Drachenburg vollendet,
welche in den Gewölbekappen Platz finden werden.
Es sind das die geist- und farbenprächtigen Kompositionen:
"Traum der Liebe", "Traum vom Gold" und "Bacchus als Schlafbringer"
".

Damit feiert das Kneipzimmer seine 120jährige Vollendung zeitgleich mit der Vollendung der Restaurierungsarbeiten am Kneipzimmer und an der Kunsthalle.

Wer die farbenprächtigen und mit Gold verzierten Blattfriese und Ornamentbänder der "Glaskunst-Galerie" und die "Bilderträume" des Trinksalons besichtigen möchte, hat auch in der Saison 2005 dazu Gelegenheit.
Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Ausführlichere Informationen und Aufsätze zu den ursprünglichen historistischen Glasmalereien der Kunsthalle finden Sie hier.

Weitere Informationen

Glaskunst-Galerie Gewölbe-"Himmel" Kneipzimmer-"Träume"
zurück zum Seitenanfang

Als Steinmetz am Drachenfels
Wandern und Werken

Die beliebte Ferienaktion "Als Steinmetz am Drachenfels", Kooperation von Schloss Drachenburg und Siebengebirgsmuseum, lockt seit 2003 zahlreiche kreative und unternehmungslustige Kinder an, die Welt der Steine zu entdecken.

Nach einer aufregenden Fahrt mit der Zahnradbahn erkunden die kleinen Forscher Drachenfels und Steinbruch. Wo, warum und wie brachen schon die Römer Trachyt aus dem Drachenfels? Mittels Fragebögen und spannenden Aufgaben wenden die Kinder ihr neu erworbenes Wissen sogleich an. Auf Schloss Drachenburg lernen die Kleinen verschiedene Gesteinsarten und Werkzeuge kennen. Zudem können sie hier die vielfältige Verwendung, Verarbeitung und "Verwandlung" der Steine bewundern. Auf spielerische Weise erlernten die Kinder so den Gang von der Entstehung der Steine bis hin zu ihrer Verarbeitung.

Nach viel Theorie, einem verdienten Picknick und entspanntem Abstieg schwingen die kleinen Steinmetze schließlich selber Holzknüpfl und Meißel. Mit viel Geschick fertigen sie im Siebengebirgsmuseum aus Ytongsteinen ihre eigenen Kunstwerke. Das Ergebnis, Häuschen oder Relief, darf jeder stolze kleine Steinmetz mit nach Hause tragen.

Bergfahrt 2007 Entdeckerin 2007 Steinmetze 2007

zurück zum Seitenanfang

 

In der Reihe "Kunstwerk des Monats" präsentiert Schloss Drachenburg ausgewählte Exponate aus dem Schlossinventar sowie Neuankäufe. Die Reihe "Kunstwerk des Monats" existiert seit 2005.

Kunstwerk des Monats Juli 2005

Am 9. Juli, pünktlich zu den Sommerferien, eröffnet Schloss Drachenburg seine neu ins Leben gerufene Reihe "Kunstwerk des Monats" mit der Bronzeplastik einer Schönheitsgöttin, der "Badenden Venus" nach Christoph Gabriel Allegrain (Original-Marmorfassung von 1767 im Louvre, Paris).

Mit dem "Kunstwerk des Monats" präsentiert die Schloss Drachenburg gGmbH in regelmäßigem Wechsel ausgewählte Exponate aus den Schätzen ihres Depots. Dieses birgt einerseits historisches Schlossinventar, andererseits Anschaffungen der NRW-Stiftung aus den 1990er Jahren sowie aktuelle Neuankäufe der Schloss Drachenburg gGmbH in sich.

Die neuerlichen Ankäufe geschehen im Zuge der Revitalisierung von Schloss Drachenburg als Museum für gründerzeitliche Wohnkultur, für das die nahezu authentische Wiedergabe des ursprünglichen Erscheinungsbildes des Schlosses angestrebt wird. Jüngst gelang der Erwerb einer "Badenden Venus" von ca. 1881, hergestellt von der Pariser Bronzegießerei Ferdinand Barbedienne. Eine entsprechende "Schönheitsgöttin" nach Allegrain diente (in größerem Format) bereits 1884 zur Ausschmückung der Kunsthalle auf Schloss Drachenburg. Allerdings verschwand dieser Bronzeabguss innerhalb der wechselreichen Nutzungsgeschichte des Schlosses aus dem Inventar.

Badende Venus Detail Rückseite Kunsthalle, 1903

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats August 2005

Mit dem "Kunstwerk des Monats" präsentiert Schloss Drachenburg seit Juli diesen Jahres in regelmäßigem Wechsel, jeweils ab ersten Samstag eines Monats, ausgewählte Exponate aus den Schätzen seines Depots. Dieses birgt einerseits historisches Schlossinventar, andererseits Anschaffungen der NRW-Stiftung aus den 1990er Jahren sowie aktuelle Neuankäufe der Schloss Drachenburg gGmbH in sich.

Im Zuge der Revitalisierung von Schloss Drachenburg als Museum für gründerzeitliche Wohnkultur gelang der Erwerb diversen Vorlegebestecks. Für das "Kunstwerk des Monats August" wurden sechs Besteckteile ausgewählt, welche den pompösen Zeitgeist und den schrankenlosen Formenreichtum dieser Epoche hervorragend widerspiegeln:

  • Ein vierteiliges Vorlegebesteck, bestehend aus 2 Käsemessern und 2 Gabeln. Silber. Marke: Sy & Wagner Berlin, 750er Feingehalt, um 1880.
  • Ein Pastetenheber. Silber. Marke: Sy & Wagner Berlin, 800er Feingehalt, um 1880.
  • Ein Petit Four-Heber. Silber. Marke: Sy & Wagner Berlin, 800er Feingehalt, um 1880.
4-teiliges Vorlegebesteck Detail Petit Four-Heber Pasteten-Heber

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats September 2005

Für den Monat September wurde eine historistische Tischleuchte ausgewählt. Hierbei handelt es sich um einen diesjährigen Neuerwerb der Schloss Drachenburg gGmbH. Die Ankäufe werden im Zuge der Revitalisierung des Schlosses als Museum für gründerzeitliche Wohnkultur getätigt. Die aufwändige Gestaltung dieser Petroleumlampe, die Verwendung verschiedenster Materialien sowie der Rückgriff auf Stilmerkmale vergangener Epochen der Kunstgeschichte machen diese Lampe zu einem typischen Beispiel des Historismus.

Obwohl alle Räume von Schloss Drachenburg, gemäß technisch neuestem Stand, mit Gaslampen ausgestattet waren, gab es zusätzlich allgemein übliche, mobile Petroleumleuchten, die als Lese- und Arbeitslampen fungierten.

Öllampen erlebten gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch die Einfuhr des Petroleums aus den USA noch einmal einen unerwarteten Aufschwung. Während bis ins 18. Jahrhundert hinein eher das Funktionale im Vordergrund stand, dienten sie im 19. Jahrhundert vermehrt zur Dekoration.

Detail Sockel Petroleumlampe Detail Korpus

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Apri
l 2006

Der Ibach-Glockenflügel

Auch in der Saison 2006 präsentiert Schloss Drachenburg wieder das "Kunstwerk des Monats". Dieses ist jeweils ab dem ersten Samstag des Monats für die Öffentlichkeit zugänglich. Im April wird in der Kunsthalle ein über 100 Jahre alter Glockenflügel vorgestellt. Das Instrument wurde 1905 von dem Klavierhersteller Ibach in Wuppertal produziert und trägt seinen Namen auf Grund seiner achssymmetrischen Form.

Das Instrument entspricht dem ursprünglichen Ibach-Flügel ("Geschwisterflügel") auf Schloss Drachenburg, welcher vermutlich in den Jahren 1904 bis 1909 von Jakob Hubert Biesenbach, dem zweiten Besitzer und Neffen des Bau- und Hausherrn Sarter, gemietet worden war. Danach ging er zurück an die Firma Ibach.

Glockenflügel Aufsicht Glockenflügel Seitenansicht

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Mai 2006
Friedrich von Keller: "Die Grundsteinlegung des Kölner Doms", um 1884, 48 x 80,5 cm, Öl auf Leinwand.

Die Ölskizze Friedrich von Kellers zählt zweifellos zu den wertvollsten erhaltenen Zeugnissen aus der Anfangszeit von Schloss Drachenburg, denn es handelt sich um den Entwurf für ein Historiengemälde im Haupttreppenhaus.

Zusätzlich zum Gemälde wird eine Bleistiftskizze Kellers: "Hand- und Gewandstudien" präsentiert, welche eine Vorstudie zur Ölskizze darstellt (Leihgabe des Städtischen Museums Ludwigsburg).

Ausschnitt Ölskizze Beschriftung Rückseite Detail Ölskizze


zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Juni 2006
Die Turmuhr von Schloss Drachenburg

Schloss Drachenburg hat eine wechselvolle Geschichte, - so auch die Uhr des Hauptturmes. Ihre Anbringung fällt mit der Entstehungszeit des Schlosses (1882-1884) zusammen. Nach Jahren steten Zeitmessens wurde sie während des Zweiten Weltkriegs stark in Mitleidenschaft gezogen und durch Granateneinschläge beschädigt. Erst in den 1970er Jahren "restaurierte" der exzentrische Schlossbesitzer Paul Spinat die Uhr, - allerdings nach eigenen "ästhetischen", mitunter "phantastischen" Vorstellungen: Sie erfuhr einen Überzug aus Gold und Bronze, welcher ihr eigentliches Erscheinungsbild verbarg. Bei der neuzeitlichen Restaurierung der Turmuhr (2004-2006) orientierten sich die Restauratoren am Originalzustand. Sämtliche willkürlichen "Ergänzungen" wurden entfernt, gleichzeitig erstrebte man den größtmöglichen Erhalt des ursprünglichen Materials.

Die frisch restaurierte Turmuhr, das Kunstwerk des Monats Juni, ist schon aus der Ferne zu bewundern. In der auf Fernsicht konzipierten Westfassade des Schlosses spielt sie eine wesentliche Rolle. Dominant akzentuiert sie an prominenter Stelle die Mauerfläche des alles überragenden, fast 50 Meter hohen Hauptturms und bündelt kreisrund die Aufmerksamkeit der Betrachter. Auch der Glockenschlag ist nun wieder von Weitem zu hören. Zusätzlich zu diesen beiden Highlights wird die Restaurierung der Turmuhr reich dokumentiert. Ferner werden Uhrenfragmente aus den 1880er sowie aus den 1970er Jahren gezeigt.

Turmuhr 1905 Turmuhr 2004 Turmuhr 2005


zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Juli 2006
Carl Meinelt (Kopie nach Rubens): Raub der Töchter des Leukippos (Castor und Pollux),
Porzellan, 56,5 x 45cm, 2. Drittel 19. Jahrhundert, KPM Berlin.

Auch im Juli 2006 präsentiert Schloss Drachenburg wieder ein "Kunstwerk des Monats". Diesmal wird ein Porzellangemälde vorgestellt, welches schon im 19. Jahrhundert zur Innenausstattung von Schloss Drachenburg gehörte.

Es handelt sich um eine auf Porzellan gemalte Kopie des Rubens-Gemäldes "Raub der Töchter des Leukippos". Der Künstler Carl Meinelt schuf das Bild im 2. Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Porzellanplatte trägt auf der Rückseite das Firmenzeichen "KPM", - der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin.

Schon eine Schlossbroschüre aus dem Jahr 1904 berichtet von der Existenz des Gemäldes im privaten Schlafzimmer des Bau- und Schlossherrn Baron von Sarter. Nach dessen Tod ging es in den Besitz des zweiten Schlossherrn Biesenbach über und wurde später weiter verkauft. Im Jahr 2002 gelang der Schloss Drachenburg gGmbH schließlich der Rückkauf des Bildes aus Privatbesitz.

Detail Ausschnitt Rückseite


zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats August 2006
Das Uhland-Heine-Lanzettfenster.

Im Jahr 2003 tauchte am Drachenfels überraschend ein fast vollständig erhaltenes Medaillonfenster mit Uhlandporträt auf, welches - auf Grund seiner Ausformung, farbigen Gestaltung und Beschriftung - der ursprünglichen Glasmalerei der Kunsthalle von Schloss Drachenburg zugeordnet werden konnte. Seit dem 2. Weltkrieg galt diese hochwertige Glaskunst, bestehend aus 47 Lanzettfenstern mit insgesamt 45 Porträtmedaillons, 6 ganzfigurigen Porträts und Dekor, als zerstört bzw. komplett verschollen.

Den Gesamtentwurf für die Glasmalereien der Kunsthalle lieferte einst Wilhelm Hoffmann. Die Anfertigung der kostbaren Fenster oblag der Königlich Bayerischen Hofglasmalerei F. X. Zettler in München, welche 1930 von der Mayer'schen Hofkunstanstalt übernommen wurde.

Mit dem "heimgekehrten" Uhlandfenster war die Idee und Möglichkeit der Rekonstruktion eines ganzen Lanzettfensters geboren. Auch die "Mayer'sche Hofkunstanstalt - Glasgestaltung und Mosaik" in München war durch die Schloss Drachenburg gGmbH für die Umsetzung des Projektes zu begeistern. Aufwändige Recherchen brachten die für die Herstellung des Buntfensters benötigten Informationen. Damit waren sämtliche Voraussetzungen für eine vollständige Rekonstruktion gegeben, welche dank des Vereins der Freunde und Förderer von Schloss Drachenburg und vor allem dank der Mayer'schen Hofkunstanstalt München wirklich realisiert werden konnte.

Uhland-Fund 2003 Detail Rekonstruktion Kunsthalle 1905

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats September 2006
Salondekoration der Gründerzeit u.a. bestehend aus Staffelei, Ölskizze, Armlehnstuhl, Bärenfell

Die ursprüngliche, qualitätvolle Innenausstattung von Schloss Drachenburg, welche derzeit behutsam restauriert wird, liefert ein einzigartiges Bild großbürgerlicher Wohnkultur der so genannten Gründerzeit. In der Gründerzeit erlangten die Gesellschaftsräume durch eine wahre Farben- und Formenfülle sowie das Arrangieren vieler Einrichtungs- und Dekorationsstücke ein geradezu malerisches Element.

Für den überreichen Dekorationsgeschmack waren die Ateliers berühmter Künstler beispielgebend. Allen voran avancierte das Atelier des Wiener Malers Hans Makart zum oft zitierten Vorbild. Das Abrücken der Möbel von der Wandfläche und die damit einhergehende Eroberung des Raumes durch ein Wirrwarr von Möbeln und Einrichtungsgegenständen in labyrinthartiger Anordnung ist charakteristisch für diesen besagten Atelierstil. Ein weiteres bedeutendes Element dieses Stils stellt das auf einer Staffelei platzierte Gemälde dar. Nicht zu vergessen ein Schal, der dekorativ Staffelei und Bild umschlingt. Drapierungen dieser Art gehörten zum typischen Repertoire historistischer Innendekoration. Weitere beliebte Stücke der Salondekoration waren die hinter einem Rahmen oder Spiegel gesteckten Fächer und Pfauenfedern. Die räumliche Komposition impliziert dabei nicht selten den Eindruck eines dreidimensionalen Stilllebens.

Ein wunderbares Beispiel von solch üppiger Salondekoration der Gründerzeit ist im September im bereits fertigrestaurierten Kneipzimmer von Schloss Drachenburg zu bewundern. Das "Kunstwerk" besteht aus der obligatorischen Staffelei, einer Ölskizze "Die Jagd des Ritters vom Drachenfels" (Leihgabe des Siebengebirgsmuseums Königswinter), einem um 1880 entstandenen Armlehnstuhl, Pfauenfedern, Stoffdraperien sowie einem Eisbärenfell (Leihgabe des Museum Auberlehaus Trossingen).

"Musterzimmer", 1887 Detail Ölskizze Detail Salondekoration

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Oktober 2006
"Byrons sämtliche Werke",
bestehend aus neun Bänden in drei Büchern gebunden.

Das neue, dreiteilige Kunstwerk des Monats auf Schloss Drachenburg bietet einen Einblick in die Buchkunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Zur Zeit des Historismus wurde Büchern ein vornehmlich ästhetischer Wert zugeschrieben. Die prachtvoll eingebundenen Werke repräsentierten Bildung und Geschmack ihres Besitzers. Zu diesem Zweck lagen die Bände oft dekorativ in den Gesellschaftsräumen aus. Die Prachtbände des Historismus zeichneten sich durch ihre Vielfalt an Illustrationen, gute Papierqualität und die aufwändige Gestaltung der Einbanddeckel aus.

Die Buchbinder orientierten sich in der Gestaltung ihrer Einbände an den unterschiedlichen Gestaltungskriterien der Gotik und Renaissance, des Barock und Rokoko. Der maßgebliche Impuls der Renaissancemode in der Buchkunst stammte aus Leipzig und München. Die auf Schloss Drachenburg ausgestellten "Byrons sämtliche Werke", übersetzt von Adolf Böttger, herausgegeben und aus anderen Übersetzungen ergänzt von Prof. Dr. Wilhelm Wetz, von 1887, sind Beispiele dieser Leipziger Buchkunst. Die drei Bücher stammen aus der Buchhandlung J. Hallauer, Oerlikon-Zürich und der Einband aus dem Hesse & Becker Verlag in Leipzig. Die roten Leineneinbände der Bücher sind in Renaissancemanier mit reichem schwarzen Prägedruck auf dem Deckel sowie Goldprägung auf dem Buchrücken geschmückt.

Mit seiner hymnischen Huldigung im dritten Gesang des Werkes "Ritter Harolds Pilgerfahrt" verhalf Byron der Region rund um den Drachenfels zu einer überregionalen Bekanntheit. Die erschaffene Rheinromantik zog ab dem 19. Jahrhundert zahlreiche englische Touristen in diese Region. Somit besteht nicht nur ein zeitlicher, sondern auch ein regionaler Bezug zwischen dem Ausstellungsort und dem Kunstwerk des Monats Oktober, welches die gesamten Dramen und Gedichte des englischen Dichters George Lord Byron von 1809-1824 umfasst.

Byrons Werke Byron Portrait Buchrücken


zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats April 2007

Auch in der Saison 2007 präsentiert Schloss Drachenburg wieder das "Kunstwerk des Monats". Dieses ist jeweils ab dem ersten Samstag des Monats (an Wochenenden und Feiertagen) für die Öffentlichkeit zugänglich. Im April wird eine "Apollo-Büste" aus Marmor (2. Hälfte 19. Jh.) vorgestellt. Die Büste zählt zu den wenigen erhaltenen, originalen Ausstattungsstücken von Schloss Drachenburg. Baron Stephan von Sarter ließ sie Ende des 19. Jahrhunderts nachweislich im Empfangssaal des Schlosses, zentral vor der Fensterfront auf der Westseite des Raumes, platzieren.

Empfangssaal, 1903
Apollo-Büste
Empfangssaal, 1905

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Mai 2007
Die rekonstruierten Vorhänge und Portieren der frisch restaurierten Herrenzimmern Bibliothek und Billardzimmer gaben Anlass für das Kunstwerk des Monats Mai 2007 "Draperien, Vorhänge und Portieren. Dekorationen der Gründerzeit".

Während die Architektur der Gründerzeit häufig bewahrt blieb, sind viele Wohnaccessoires nur selten oder fragmentarisch im Original erhalten. Auch auf Schloss Drachenburg haben sich die ursprünglichen, gründerzeitlichen Stoffdekorationen nicht erhalten. So war es zunächst nötig, um im Zuge der Renovierung und Restaurierung ein vollständiges Bild von der ursprünglichen Ausstattung der Räume und deren Atmosphäre zu gewinnen, möglichst alle zur Verfügung stehenden Text- und Bildquellen heranzuziehen.

Das Ergebnis überzeugt und vollendet die gründerzeitliche Raumatmosphäre! Die den Originalen hervorragend nachempfundenen Fensterdekorationen und Türbehänge in Bibliothek und Billardzimmer wurden, genauso wie die Polstermöbel des Billardzimmers, von der NRW-Stiftung finanziert und von der Firma Wand & Raum, Bonn gefertigt. Zum Kunstwerk des Monats informiert ein ausführliches Faltblatt über die Dekorationswut der Gründerzeit, zudem werden gründerzeitliche Vorhangdekore separat präsentiert und erläutert.

Durchblick
Detail Quasten
Billardzimmer

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Juni 2007
Kostüme der Gründerzeit

Die Gründerzeit, - das war die Zeit des Wirtschaftsbooms, der Industrialisierung, die Zeit des Optimismus, der Euphorie, des schnellen neuen Reichtums, des bürgerlichen Wohlstands und, damit verbunden, die Zeit der Prahlerei. In diesem Zusammenhang spielte die Mode eine wichtige Rolle, sie half, die Identität dieser neuen und somit noch traditionslosen bürgerlichen Schicht zu definieren. Kleidung agierte quasi als Ausdruck des Geldes, des Besitzes.

Im Monat Juni zeigt Schloss Drachenburg eine reiche Palette dieser vielfältigen, gründerzeitlichen Damen-, Herren- und Kindermode. Vom Tageskleid, Reisekleid, Ballkleid oder Trauerkleid bis hin zur Unterwäsche bieten sich interessante Einblicke in den Kleidungskult des 19. Jahrhunderts. Die abwechslungsreichen Kleidungsstücke wurden von StudentInnen der AMD Akademie Mode & Design GmbH Düsseldorf entworfen und können an Wochenenden und Feiertagen in den frisch restaurierten Räumlichkeiten des Schlosses bewundert werden. Zum Kunstwerk des Monats informiert ein ausführliches Faltblatt über die Kostüme der Gründerzeit.

Zum Abschluss des Kunstwerk des Monats werden am 1. Juli 2007 um 15 Uhr die Kostüme von den jungen DesignerInnen innerhalb einer Modenschau in der Kunsthalle von Schloss Drachenburg präsentiert.

Junge und Dame
Trauerkostüm
Mann

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats Juli 2007
Tête-à-Tête aus gedrechseltem und geschnitztem Eichenholz. Gepolsterte Sitze,
19. Jahrhundert.

Im Monat Juli präsentiert Schloss Drachenburg ein weiteres Depot-Schätzchen, ein so genanntes Tête-à-Tête aus gedrechseltem und geschnitzten Eichenholz. Dieses Sitzmöbel bietet nur zwei Personen Platz. Es ist wie ein gespiegeltes "S" geformt, wobei die Lehne entlang dieser Grundform verläuft und die in der Regel gepolsterten Sitzflächen in den inneren Rundungen des "S" liegen, wodurch die Benutzer einander schräg gegenübersitzen.

Das Tête-à-Tête hat sich innerhalb der lockeren Salonkonversation aus der Popularität einer Gesprächsposition, nämlich zweier in spiegelverkehrter Sitzrichtung nebeneinander stehender Sessel, entwickelt.

Das Kunstwerk des Monats Juli kann an Wochenenden von 11 bis 18 Uhr in der Kunsthalle von Schloss Drachenburg besichtigt werden.

Detail Schulterlehne
Tête-à-Tête
Detail Rückenlehne

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats August 2007
Werbeplakat "Schloß Drachenburg am Rhein", 1904, 59 x 47,5 cm.

Im August präsentiert Schloss Drachenburg abermals ein Depotschätzchen als Kunstwerk des Monats. Das Werbeplakat aus dem Jahr 1904 konnte von der Schloss Drachenburg gGmbH im Jahr 2002 erworben werden. Es zeigt das Schloss in all seinen Facetten: Außenansichten, Innenräume und Details der Schlossausstattung.

Das Plakat bewarb einst die "Sommerfrische" Schloss Drachenburg, zu der das Schloss nach dem Tode des Hausherren und Junggesellen Stephan von Sarter ausgebaut worden war.

Die "Sommerfrische" ist ein vor allem im 19. Jahrhundert verwendeter, heute etwas veralteter Begriff für Erholungsurlaube auf dem Land. Im Wörterbuch der Brüder Grimm wird der Begriff definiert als "Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit". Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war die Sommerfrische fester Bestandteil des Sommerlebens der Aristokratie und des wohlhabenden Bürgertums.

Das Kunstwerk des Monats August ist an den Wochenenden von 11 - 18 Uhr im frisch restaurierten Bibliothekszimmer von Schloss Drachenburg zu besichtigen.

Plakatdetail Schloss
Plakatdetail Siegfried
Plakatdetail Nordturm

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats September 2007
Zwei Schreibtisch-Armlehnstühle, gedrechselt und geschnitzt, gepolsterte Sitze, Prägelederbezug, deutsch, um 1880/1890.

Als Kunstwerk des Monats September präsentiert Schloss Drachenburg zwei Schreibtisch-Armlehnstühle aus Königswinterer Privatbesitz.

Die Gründerzeit hat eine Vielzahl von Stuhlvarianten hervorgebracht. Die beiden ausgestellten Exponate stellen eine ganz spezifische Art von gründerzeitlichen Schreibtischstühlen dar: Der Stuhl passt sich quasi dem verfügbaren Beinraum des typischen ausladenden Herrenschreibtisches dieser Zeit an. Gründerzeit-Herrenschreibtische bieten wohl genügend Platz, um einen herkömmlichen Stuhl ohne Armlehnen zwischen beiden Seitenkästen unterzuschieben, bei breiter bzw. höher angelegten Armlehnstühlen ist dies in der Regel jedoch nicht möglich. Deshalb brachte das ausgehende 19. Jahrhundert diesen stiltypisch unverwechselbaren Stuhl hervor, der zu einem größtmöglichen Teil in den Beinraum eines Schreibtisches geschoben werden kann. Anstatt der klassischen Stuhlform mit zwei Beinen vorne und zwei Beinen hinten, befinden sich beim gründerzeitlichen Armlehnstuhl die Beine jeweils mittig über Eck, d.h. die Sitzfläche läuft rautenförmig nach vorne spitz zu. Im Gegensatz zu der sonst bündigen Stuhl-Tisch-Situation ergibt sich mit dieser "auskragenden" Stuhlform also ein Platzvorteil.

Detail Schulterlehne
Prägelederbezug
Detail Rückenlehne

zurück zum Seitenanfang


Kunstwerk des Monats Oktober 2007
Schrank mit Messinglavabo, um 1880, Firma Pallenberg, Köln.

Im Jahr 1994 gelang der NRW-Stiftung der Erwerb einer kompletten historistischen Speisezimmereinrichtung der Firma Pallenberg für Schloss Drachenburg, zu der auch der Schrank mit Messinglavabo, bestehend aus Delphin (Wasserbehälter) und Muschel (Becken), gehört. Das hochwertige Möbelstück ist aus heller, massiver Eiche mit Schnitzereien gefertigt.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert gehörte ein Lavabo schlichtweg zu einer "Modernen Eßszimmer-Einrichtung", denn das Hygienebewusstsein wuchs in dieser Zeit beständig. - So blieb im bürgerlichen Esszimmer die Aufstellung dieses Waschtisches für die Reinigung der Hände vor und nach dem Essen nicht aus.

Detail "Muschel"
Detail "Fisch"
Detail Ornamentik

zurück zum Seitenanfang

Kunstwerk des Monats April 2008
"Meerschaumpfeife"

Das Pfeifenrauchen war neben dem Tabakschnupfen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die am meisten verbreitete Art, Tabak zu konsumieren. Geraucht wurde aus Tonpfeifen, Porzellanpfeifen, Holzpfeifen und Meerschaumpfeifen. Das Material Meerschaum, ein Magnesiumsilikat, ist extrem feuerbeständig,
erstaunlich leicht an Gewicht und einfach zu verarbeiten. - So sind außergewöhnlich geformte und künstlerisch geschnitzte Meerschaumpfeifen keine Ausnahme.

Ein besonders kunstvoll ausgeführtes Exemplar war im April 2008 als Kunstwerk des Monats auf Schloss Drachenburg zu besichtigen. Pfeifenkopf und Holm sind aus Meerschaum gefertigt. Der Pfeifenkopf zeigt den filigran herausgearbeiteten Kopf eines Bacchus, der Holm ist profiliert und trägt florale Schnitzereien. Das schlichte Mundstück ist leicht gebogen. Die Meerschaumpfeife hat eine Gesamtlänge von ca. 21,5 cm, die Pfeifenkopfhöhe beträgt ca. 6 cm. Die elfenbeinfarbene, fast ins bräunliche gehende Verfärbung des Pfeifenkopfes zeigt, dass mit dieser Pfeife wirklich geraucht wurde. Denn der eigentlich weiße Meerschaum beginnt bereits nach wenigen Rauchstunden nachzudunkeln, wobei die Verfärbung des Meerschaums bei jeder Meerschaumpfeife unterschiedlich und nicht vorhersagbar ist. Neben der Meerschaumpfeife war auch das zugehörige Original-Lederetui zu besichtigen, welches innen mit braunem Samt ausgestattet ist. Informationen über die Tabakkultur im 19. Jahrhundert ergänzten die April-Präsentation.

Kunstwerk des Monats Mai 2008
“Meisterwerke aus der alten königlichen Pinakothek in München”

Das Kunstwerk des Monats Mai oder besser die Kunstwerke des Monats Mai, gerahmte Phototypien ausgewählter Meisterwerke aus der Alten Pinakothek in München, gaben einen Vorgeschmack auf die Ausstattung des Privatappartements Baron Stephan von Sarters im Obergeschoss von Schloss
Drachenburg, dessen Restaurierung voraussichtlich 2008 abgeschlossen sein wird. Denn gemäß einer Raumbeschreibung aus dem Jahr 1904 - „Die hier befindlichen Bilder sind sämtlich photographische Original-Aufnahmen der hauptsächlichsten Werke alter Meister aus der königlichen Pinakothek zu München“ - werden die jüngst von der Schloss Drachenburg gGmbH antiquarisch erworbenen Reproduktionen der Münchner Originalwerke ihren zukünftigen Platz im Schloss finden.

Die Phototypien aus dem Jahr 1882 zeigen – passend zum Marienmonat Mai – „Die Heilige Familie mit Johannes dem Täufer, Elisabeth und zwei Engeln“ (1514/1515) von Andrea del Sarto, „Die Madonna mit dem Kind und dem Johannesknaben“ (um 1630) von van Dyck, Raffaels „Heilige Familie aus dem Hause Canigiani“ (um 1505/06) sowie seine „Madonna Tempi“ (um 1507). Diese Abbildungen zeugen von Baron Stephan von Sarters Leidenschaft für Kunst, deren man auch in den anderen Räumlichkeiten von Schloss Drachenburg gegenwärtig wird, sowie von einem allgemein herrschenden romantischem Kunstgefühl und einer tief religiös gestimmten Begeisterung für das Mittelalter und die Renaissance im 19. Jahrhundert.
Informationen über die Fotografie als Wandschmuck im 19. Jahrhundert rundeten die Präsentation ab.

Kunstwerk des Monats Juni 2008
"Reisekoffer"

Im Urlaubsmonat Juni präsentierte die Schloss Drachenburg gGmbH einen Reisekoffer aus der Zeit um 1910, der im Frühjahr 2008 für die Ausstattung des Schlosses erworben werden konnte.

Der truhenartige Koffer mit dunkelbrauner Lederbespannung wurde in der seit 1898 existierenden Altonaer Kofferfabrik C. J. Kongsbak gefertigt. Im Inneren ist der Koffer sowie ein darin befindliches herausnehmbares Innenfach komplett mit weißem Stoff ausgekleidet. Selbst die Haltebänder zur Fixierung des Inhaltes sind hier noch vorhanden. Außen geben die stabilisierenden Holzleisten sowie die mit zusätzlichen Eisengußteilen versehenen Stoßkanten und die mehrfach verstärkten Ledergriffe dem Koffer eine robuste Erscheinung. Die aufgeklebten Gepäck- und Schifffahrtsmarken geben Aufschluss über die Reisen des ursprünglichen Besitzers.
Die stolzen Maße 30 x 100 x 58 cm und das beachtliche Gewicht von 12,5 kg erscheinen aus heutiger Sicht alles andere als mobil und führen die Umstände einer Reise in der damaligen Zeit vor Augen.
Informationen über die Reisekultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ergänzen die Juni-Präsentation.

Kunstwerk des Monats Juli 2008
“Die Nibelungen. Lithografien und Leinwandfragmente”

Anlässlich des aktuellen Ausstellungsprojektes “Die Nibelungen. Mythos, Kitsch, Kult” des Siebengebirgsmuseums in Königswinter (ab 25. Juli 2008) präsentierte die Schloss Drachenburg gGmbH als Kunstwerk des Monats Juli Lithografien des Nibelungen-Gemäldezyklus von Frank Kirchbach auf Schloss Drachenburg aus dem Jahr 1905 sowie anlässlich der jüngsten Restaurierung 2006/2007 entnommene Ergänzungen der Leinwandgemälde (Marouflagen) des Nibelungenzimmers, die in den 1970er Jahren angefertigt worden waren.
Ab 1960, in der Zeit des Leerstands und Zerfalls von Schloss Drachenburg, erlitten die großformatigen Leinwandgemälde des Nibelungenzimmers auf Grund von Bau und daraus resultierenden Wasserschäden, aber auch auf Grund von mutwilliger Zerstörung, Beschnitt und Diebstahl schwere Beschädigungen. 1971 erwarb der
Privatmann Paul Spinat das Schloss. Mit dem neuen Schlossherren näherte sich die Ausstattung wiederum dem gründerzeitlichen Eindruck an. Fehlende Leinwandpartien wurden durch den jungen Künstler Peter Tutzauer ergänzt. Bei den Instandsetzungsmaßnahmen in den Jahren 2006/2007 wurden die Marouflagen des Nibelungenzimmers aufwändig restauriert und konserviert. Die Arbeiten fußten dabei auf detaillierten Voruntersuchungen des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege. Erfreulicherweise brachten die Restaurierungsarbeiten unter dem beschädigten Firnis sowie unter großen Teilen der Übermalungen hervorragend erhaltene originale Malerei zu Tage. Die anlässlich dieser Restaurierung entnommenen Leinwandergänzungen der 1970er Jahre bilden einen Teil des Kunstwerks des Monats Juli 2008. Einen weiteren Teil bildet eine Auswahl von Lithografien, ursprünglich Souvenirs aus dem Jahr 1905, welche den 1883/84 entstandenen Gemäldezyklus von Frank Kirchbach wiedergeben und den Erschaffern der Ergänzungen des 20. Jahrhunderts bei ihren Übermalungen als Vorbild dienten.

Der Bildzyklus von Kirchbach beinhaltet zehn aussagekräftige Szenen des Nibelungenliedes, welche während der Juli-Präsentation ausführlich erläutert wurden.

Giselher und Dietlind Gunther und Brunhilde Ritt der Burgunder

zurück zum Seitenanfang

Kinder-Kunst-Ausstellung
"Kleine Architekten - Kinder gestalten Schloss Drachenburg"
hieß der Malwettbewerb in den Osterferien 2007 auf Schloss Drachenburg, in dem Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren angehalten waren, einen kreativen PHANTASIE-Entwurf für die Südfassade von Schloss Drachenburg mit Buntstiften auf Papier zu bringen.

Damals versteckte sich die Fassade noch hinter dem eingehausten Gerüst, doch nun sind die Hüllen gefallen und der Blick auf die jüngst restaurierte Südseite mit ihren drei Baldachinfiguren Cäsar, Karl der Große und Wilhelm I. ist wieder frei! - Die richtige Zeit also, die Ergebnisse der Osterferien-Malaktion zu präsentieren. Alle komplett ausgefüllten Teilnahmeblätter wurden von 7. bis 10. Juni 2007 in der Wagenhalle von Schloss Drachenburg gezeigt. Zugleich hatte jeder Schlossbesucher in diesem Zeitraum die Möglichkeit, seinem Favoriten eine Stimme zu geben. Die kleine Gewinnerin aus München, die die meisten Wahlstimmen erhalten hat, darf sich in den Herbstferien auf eine kostenlose Teilnahme am beliebten Workshop "Als Steinmetz am Drachenfels" freuen, - der gemeinsamen Kinderaktion von Siebengebirgsmuseum Königswinter und Schloss Drachenburg.

Phantasie-Entwurf Südfassade 31.05.07 Phantasie-Entwurf

zurück zum Seitenanfang


Familien- und Frühlingsfest am 13. Mai 2007
Mit dem Familien- und Frühlingsfest am 13. Mai feierte Schloss Drachenburg seinen neuen Paten Artus Mineralquellen.

Mit der Patenschaft leistet Artus Mineralquellen einen wichtigen Beitrag dazu, die Drachenburg in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Seit 1995 restauriert die NRW-Stiftung in enger Kooperation mit der Stadt Königswinter behutsam das aus Vor- und Hauptburg bestehende Schloss-Ensemble.

Über 3300 Besucher genossen bei freiem Eintritt das vielseitige, bunte Programm für die ganze Familie, welches spannende Informationen rund um die Drachenburg, das Siebengebirge und die NRW-Stiftung bot. Wer wollte, ließ sich zu einem Rundgang durch die restaurierten Bereiche des Schlosses verführen. Die kleinen Gäste konnten sich in der Zwischenzeit beim Figurentheater oder im bunten Programm des Kinderzirkus vergnügen.

Drehorgel Schafschur Zirkusschule Corelli

zurück zum Seitenanfang

VRS-Drachenfest am 24. Juni 2007
Anlässlich des 20-jähriges Bestehens des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg ging es am Sonntag, 24. Juni 2007 beim Drachenfest auf Schloss Drachenburg hoch her.

Für die über 5200 Gäste bot sich von 10 - 18 Uhr ein buntes Programm für Jung und Alt: vom Drachenbasteln, über Perlenketten-Fädeln, Schminken und Stylen, bis hin zum Klettern und Torwandschießen. Das Drachenfest lohnte sich für die ganze Familie!

Das Drachenfest war nur ein Teil der Jubiläumsaktionen des VRS, Informationen zu weiteren Veranstaltungen finden Sie hier.

Schlosspark Malen in der Vorburg Pleasureground

zurück zum Seitenanfang

Modenschau am 1. Juli 2007
Die Kunsthalle wurde zum Laufsteg.

Zum Abschluss des Kunstwerk des Monats Juli "Kostüme der Gründerzeit" präsentierte Schloss Drachenburg am 1. Juli 2007 die zuvor ausgestellten Kleidungsstücke und Wäscheteile innerhalb einer Modenschau.

Die jungen Designerinnen selbst, allesamt Studentinnen der Akademie Mode & Design Düsseldorf, führten ihre aufwändigen Kostüme vor und boten damit einen Einblick in den Kleidungskult des 19. Jahrhunderts. Vom Trauerkleid bis hin zur Unterwäsche reichte das Angebot. Das Publikum war begeistert!

Auf den Archivseiten finden Sie auch Informationen zum "Kunstwerk des Monats Juli" Kostüme der Gründerzeit.

Trauerkostüm
Reisekostüm
Unterwäsche

zurück zum Seitenanfang

"Gesungene Geschichten"
Bassbariton Ulrich Schütte, begleitet von Caspar Frantz am Ibach-Flügel,
6. September 2007, 19 Uhr.

Die lange Zeit des Wartens ist vorbei! Häufig ereilte uns die wehmütige Nachfrage nach Konzerten auf Schloss Drachenburg. Ausgesprochen wurde dieser Wunsch von Besuchern, die hier einst legendären klassischen Darbietungen lauschten. Nun endlich war es wieder soweit: Schloss Drachenburg lud zu einem "rheinromantischen Abend" in der Kunsthalle.

Der Bassbariton Ulrich Schütte und der Pianist Caspar Frantz boten "Gesungene Geschichten", u.a. von Schubert: Prometheus (Goethe), Beethoven: Der Floh (Goethe), Loewe: Der Drachenfels (Lutze), Schumann: Belsazar (Heine) und Hugo Wolf.

Ulrich Schütte
Ibach-Flügel
Caspar Frantz

zurück zum Seitenanfang