Hausordnung

Herzlich willkommen auf Schloss Drachenburg!

Bitte beachten Sie, dass Sie sich auf dem Gelände eines Baudenkmals befinden, und dass es sich dabei um ein Privatgelände handelt. Um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und Ihre Sicherheit auf dem Gelände dieses Kulturerbes zu gewährleisten, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

1. Bei Fragen jeglicher Art wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter im Kassenbereich von Schloss Drachenburg oder die Aufsichten im Schloss. 

2. Das gesamte Gelände (Schloss und Park) steht unter Denkmalschutz und darf nicht verändert werden. Es handelt sich um ein Schlossensemble mit einem Parkgelände, welches Treppen und abschüssige Wege aufweist. Wir weisen Sie auf mögliche Unebenheiten oder Stolperkanten hin, die sowohl innerhalb der Gebäude, als auch im Freigelände auftreten können. Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie dafür um Verständnis, dass wir für durch einfache Fahrlässigkeit verursachte Sachschäden keine Haftung übernehmen können. Das Betreten des Geländes von Schloss Drachenburg und des umliegenden Parkgeländes geschieht deshalb auf eigene Gefahr. Besonders beim Verlassen der Wege bitten wir um erhöhte Aufmerksamkeit, damit Sie sich auf teilweise unwegsamem Gelände nicht gefährden. Bitte beachten Sie, dass auf einigen Flächen und Wegen kein oder nur eingeschränkter Winterdienst erfolgt.

3. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf andere Besucher. Belästigungen oder Gefährdungen von Personen sind zu unterlassen. Zuwiderhandlungen können von uns als Hausfriedensbruch geahndet werden.

4. Abbrennen offener Feuer und Grillen sind untersagt.

5. Das Verzehren von Nahrung und Trinken ist im Schloss und den Ausstellungen untersagt. Das Verzehren von mitgebrachter Nahrung und von Getränken ist in den Gastronomien des Schlosses ebenfalls untersagt. 

6.Bitte beachten Sie, dass das Mitführen und Nutzen von Wanderstöcken oder anderen Stöcken in der Vorburg und dem Schloss nicht erlaubt ist. Dies gilt natürlich nicht für medizinische Gehhilfen.

7. Das Mitführen von Hunden oder anderen Tieren ist im Schloss und den Ausstellungen nicht erlaubt. Führen Sie Hunde bitte auf dem gesamten Gelände an der Leine. Helfen Sie uns, das Ensemble von Schloss Drachenburg sauber zu halten, indem Sie eventuelle Hinterlassenschaften Ihrer Vierbeiner beseitigen.

8. Zur Aufsicht Verpflichtete (Lehrer, Gruppenleiter o.ä. ) sowie Erziehungsberechtigte sind für das angemessene Verhalten von Kindern und Jugendlichen, die sich in ihrer Begleitung befinden, verantwortlich.

9. Die Schloss Drachenburg gGmbH behält sich vor, das Betreten des Ensembles von Schloss Drachenburg bei Veranstaltungen räumlich und zeitlich einzuschränken. Wir bitten entsprechende Regelungen zu beachten. 

10. Das Fotografieren sowie das Filmen ohne Stativ sind für private Zwecke grundsätzlich erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sonderausstellungen. Alle nicht ausschließlich privat genutzten Foto-, Ton- und Filmaufnahmen bedürfen einer schriftlichen Genehmigung durch die Schloss Drachenburg gGmbH. Auf die gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechts wird hingewiesen. Das Fotografieren im Rahmen von Pressearbeit ist in Abstimmung mit der Geschäftsführung der Schloss Drachenburg gGmbH gestattet. 

11. Es ist grundsätzlich nicht gestattet, die Exponate zu berühren. Ausnahmen sind gekennzeichnet. In unmittelbarer Nähe der Ausstellungsstücke darf nicht mit Gegenständen hantiert werden, die geeignet sind, Beschädigungen an den Ausstellungsobjekten herbeizuführen.

12. Führungen auf dem Gelände, im Schloss und der Vorburg werden ausschließlich von der Schloss Drachenburg gGmbH organisiert und durchgeführt. Informationen und Buchungen bitte über das Besucherzentrum von Schloss Drachenburg.

13. Das Aufsichtspersonal der Schloss Drachenburg gGmbH handelt im Auftrag der Geschäftsführung. Es ist angewiesen, darauf zu achten, dass alle Punkte dieser Hausordnung beachtet werden. Aus diesem Grund ist allen Anweisungen des Aufsichtspersonals Folge zu leisten. Werden die Hausordnung oder die Anweisungen des Aufsichtspersonals nicht befolgt, kann der oder den betreffenden Person(en) durch eine(n) Beauftragte(n) der Schloss Drachenburg gGmbH der weitere Aufenthalt auf Schloss Drachenburg untersagt werden.

14. Besuchern, die sich wiederholt nicht an die Hausordnung und an die Weisungen des Aufsichtspersonals halten, kann des weiteren Hausverbot erteilt werden. Bei Verweis vom Gelände wird das Eintrittsgeld nicht erstattet.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen einen angenehmen Aufenthalt auf Schloss Drachenburg.

Öffnungszeiten 2018


3. März bis 20. Juni    täglich    11 – 18 Uhr


21. Juni bis 22. September    täglich    11 – 19 Uhr


23. September bis 4. November    täglich    11 – 18 Uhr


5. bis 25. November    täglich    12 – 17 Uhr


Einzigartige Weihnachtszeit (Alle Adventswochenenden)   samstags   12 – 21 Uhr / sonntags 12 – 20 Uhr

 

Bitte beachten Sie, dass Bereiche des Parks und der Terrassen sowie der Nordturm von Schloss Drachenburg nur über Treppenstufen erreichbar sind. Die Ausstellungsräume des Schlosses sind für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer stufenlos in Begleitung unseres Personals erreichbar. Wir bitten daher Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer, sich an der Kasse zu melden.

Tiere sind in den Schlossräumen nicht erlaubt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Eintrittspreise

Eintritt in die historischen Innenräume der Beletage (Gesellschaftsebene), Einblicke in die Räume der Privatebene, Park, Dauerausstellungen zur Schlossgeschichte und zur Restaurierung, Nordturm und Vorburg mit Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland:

Erwachsene: 7,00 Euro
Kinder/Ermäßigungsberechtigte*: 5,00 Euro
Familienticket**: 17,00 Euro

Bitte beachten Sie die abweichenden Eintrittspreise zu Sonderveranstaltungen (z.B. Schlossleuchten).

 

Öffentliche Führungen (max. 20 Personen)

Samstags: 13:15 Uhr, 14:15 Uhr, 15:15 Uhr, 16:15 Uhr
Sonntags und Feiertage: 12:15 Uhr, 13:15 Uhr, (14.15 Uhr)*, 15:15 Uhr, 16:15 Uhr

Dauer: 45 Minuten
2,50 Euro
jeweils zuzüglich Eintritt

* wenn keine öffentliche Themenführung stattfindet (die Termine sind im Veranstaltungskalender zu finden)

Hier gehts zur Lauschtour

Öffentliche Themenführungen (max. 20 Personen)

Sonntag: 14:00 Uhr (s. Veranstaltungskalender)
jeweils zuzüglich Eintritt

 

Private Gruppenführungen (max. 25 Personen)

Dauer: 45 Minuten
75,00 Euro (fremdsprachig 85 Euro)
zuzüglich ermäßigtem Eintritt

Bei mehr als 25 Personen werden die Teilnehmer in zwei oder mehr Gruppen aufgeteilt. Private Führungen außerhalb der Öffnungszeiten von Schloss Drachenburg sind mit höheren Kosten verbunden. Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 02223-90197-0

Für Ihre Buchungsanfrage zu einem bestimmten Termin können Sie uns auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Email schicken – wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung, um die Details mit Ihnen abzustimmen.

* Kinder von 6-17 Jahren (jüngere Kinder haben freien Eintritt), Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Gruppen ab 20 Personen

**2 Erwachsene + max. 2 Kinder

Genießen und Shoppen

Gastronomie

Stärken Sie sich vor oder nach Ihrem Schlossbesuch in unserer Schlossgastronomie. Mittwoch bis montags ist während der Öffnungszeiten des Museums unser Bistro in der Vorburg geöffnet.

Wir halten dort eine Auswahl an herzhaften Speisen, Kuchen, warmen und kalten Getränken für Sie bereit.

 

 

Die attraktiven Angebote des Schlossladens


Wenn Sie eine Erinnerung an Ihren Besuch von Schloss Drachenburg mit nach Hause nehmen möchten oder für Ihre Lieben ein niveauvolles und bezahlbares Geschenk suchen, werden Sie sicherlich in unserem Schlossladen in der Vorburg fündig. Dort erwartet Sie eine große Auswahl an Souvenirs. Unsere (Dr)andenkenartikel aus unserem Schlossladen bieten Ihnen ein Stück Schloss zum Mitnehmen.

 

KönigswinterKombiKarte K3

K von Königswinter findet sich sowohl im Wort Kombi(nation) als auch in Karte wieder. Zusammengefasst ergibt das K3.
Oder wie es in der Wortbildmarke kommuniziert wird: K hoch 3.

Ein Ticket – viele Vorteile In der Anwendung sieht es so aus: Besucher können sowohl bei der Drachenfelsbahn als auch im Schloss ein Ticket erwerben, das die Berg- und Talfahrt sowie den Eintritt umfasst.
Erwachsene zahlen dafür 15 Euro (Summe der Einzelpreise wäre 17 Euro), Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zahlen 9 Euro (im Vergleich zu 10,50 Euro bei Einzelkauf).

Zu dieser Ersparnis kommen – bei Vorlage des entwerteten Tickets – die „kleinen Geschenke“ der Partner noch hinzu.

Informationen zu den Partnern und deren Vergünstigungen, sowie einen Stadtplan von Königswinter können Sie im Flyer zur K3 Kombikarte herunterladen.

Die K3-Tickets gelten für die Tagesbesichtigung* vom 03.03.2018 bis zum 31.12.2019. K3-Tickets sind nicht zu Sonderveranstaltungen (z.B. Einzigartige Weihnachtszeit, Schlossleuchten etc.) gültig!

Tickets erhalten Sie unter:          Den Flyer mit den weiteren Vergünstigungen finden sie hier:

                    

*Öffnungszeiten 2018:


3. März bis 20. Juni    täglich    11 – 18 Uhr
21. Juni bis 22. September    täglich    11 – 19 Uhr
23. September bis 4. November    täglich    11 – 18 Uhr
5. bis 25. November    täglich    12 – 17 Uhr

Neue Fenster für die Kunsthalle

Rubens, Dürer und Rembrandt kehren auf Schloss Drachenburg zurück

Das Besondere der Kunsthalle von Schloss Drachenburg waren einst ihre kostbaren Bleiglasfenster. Sie zeigten berühmte Persönlichkeiten aus allen Bereichen des Weltgeschehens, der Kunst und der Wissenschaft. Die Fenster gingen im Zweiten Weltkrieg verloren. Nun konnte dank einer Erbschaft aus England das große Hauptfenster der Westseite der Kunsthalle originalgetreu rekonstruiert werden..

Neuer Spaß für Klein und Groß

Alte Spiele neu entdecken

Riesenspaß für Groß und Klein
Was bei unterschiedlichen Veranstaltungen bereits erfolgreich getestet wurde, soll nun jederzeit im Park von Schloss Drachenburg möglich sein: Erwachsene und Kinder versuchen sich an historischen Outdoor-Spielen des 19. Jahrhunderts.
Eine kleine Auswahl hat das Team von Schloss Drachenburg in einem Bollerwagen zusammengestellt, so dass man die unterschiedlichen Spiele leicht in den Park mitnehmen und dort ausprobieren kann.

Sonderausstellung zu Moritz Röbbecke

Aus dem Nachlass von
Moritz Röbbecke
Ausstellung auf Schloss Drachenburg 28.03. – 27.10.2018

1882 – Der architektonische Traum

Stephan Sarter wurde als jüngster Sohn eines Bonner Gastwirts 1833 geboren. Nach einer Banklehre und zahlreichen Auslandsaufenthalten gelangte er als Börsenanalyst zu großem Reichtum, u. a. bei der Finanzierung des Suezkanals. 1881 erhob Herzog Georg von Sachsen-Meiningen Sarter in den Adelsstand. Bereits 1882 legte Baron Stephan von Sarter den Grundstein zu einem repräsentativen Wohnsitz: Schloss Drachenburg, einer Mischung aus Villa, Burg und Schloss. Das Düsseldorfer Architektenduo Leo von Abbema und Bernhard Tüshaus fertigte die ersten Pläne, die der in Paris lebende Architekt Wilhelm Hoffmann, ein Schüler des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner, überarbeitete. Die historistische Architektur und prachtvolle Ausstattung des Schlosses fanden schon unter Zeitgenossen viele Bewunderer. Sarter bewohnte sein Schloss jedoch nie. Seine Wahlheimat war Paris, wo der Junggeselle 1902 verstarb, ohne seinen Nachlass geregelt zu haben. Jakob Biesenbach, ein Neffe Sarters, kaufte das Schloss aus der Erbmasse.

1903 – Schloss Drachenburg wird Sommerfrische

Jakob Biesenbach hatte als Kind die Grundsteinlegung des Schlosses miterlebt und einige Zeit auf der nahe gelegenen Hirschburg gewohnt. Der Jurist beabsichtigte, Schloss Drachenburg touristisch zu erschließen. Er ließ den mittelalterlichen Burghof, der damals zum Anwesen gehörte, abreißen und baute an seiner Stelle 1904 ein Hotel im "Schweizer Stil". Im Park von Schloss Drachenburg errichtete Biesenbach "nordische" Blockhäuser als exklusive Ferienwohnungen. Für eine stimmungsvolle Rahmung sorgten neu gepflanzte Nadelhölzer und ein Wildgehege. Schloss Drachenburg wurde in eine Art Gesellschaftshaus verwandelt: Im Souterrain befand sich ein Restaurant und die elegant ausgestatteten Räume des Schlosses konnten gegen Entgelt besichtigt werden. Als Souvenirs wurden Postkartenserien und Lithografien mit Außen- und Innenansichten sowie Details der Wandgemälde angeboten.

1910 – Der geplante Volksvergnügungspark

1910 verkaufte Biesenbach das Anwesen an den Rittmeister a. D. Egbert von Simon. Dessen Pläne übertrafen die gemäßigten touristischen Ambitionen seines Vorgängers. Schloss Drachenburg sollte als Freizeitpark Besuchermassen anziehen und damit wirtschaftlich attraktiv werden. Neben einem großen Festspieltheater waren ein Hotel und eine Luftschiffhalle mit Luftschiff für kurze Vergnügungsfahrten vorgesehen. Von Simon konnte die Attraktionen aber nicht finanzieren. Er veranstaltete lediglich Gartenbau- und Kunstausstellungen und betrieb ein Naturtheater. 1915 fiel er im Ersten Weltkrieg.

1923 – Soziales Engagement eines Fabrikanten

Hermann Flohr, der einige Jahre als Mieter das Schloss bewohnt hatte, ersteigerte 1921 den Burghof und 1923 Schloss Drachenburg. Der Kölner Kaufmann und Fabrikant stellte mehrere Blockhäuser dem Frauenverein des Deutschen Roten Kreuzes als Genesungsheim zur Verfügung und nutzte das Schloss als Wochenendresidenz.1930 beschloss er, das Anwesen einem katholischen Orden zu übergeben. Große Teile der Inneneinrichtung wurden versteigert, im Jahr darauf bezogen die Christlichen Schulbrüder das Schloss.

1931 – Christliches Internat. Die Kunsthalle wird Kapelle

Schloss Drachenburg war für den Orden der Christlichen Schulbrüder ein geeigneter Ort, pädagogisch wirksam zu werden. In relativer Abgeschiedenheit eröffneten sie ein Jungeninternat, die Heimschule St. Michael. Als anzüglich empfundene Gestalten wie die Venus auf der gleichnamigen Terrasse oder die Bacchantinnen im Kneipzimmer wurden entfernt bzw. verdeckt. Die Ordensleute verwandelten das ehemalige Trinkstübchen in eine Sakristei und nutzten die neogotische Kunsthalle als Kapelle. Klassenräume befanden sich im Schloss, Schlafstellen für die Jugendlichen in den teilweise umgebauten Blockhäusern. So bot Schloss Drachenburg seinen Bewohnern in einer sehr angespannten Zeit nahezu idyllische Verhältnisse. 1938 musste die Heimschule St. Michael jedoch auf Druck der Nationalsozialisten ihre Pforten schließen.